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Anne Frank

Ausstellung »›Lasst mich ich selbst sein‹ Anne Franks Lebensgeschichte«

Auch 70 Jahre nach seiner Veröffentlichung ist das Tagebuch der Anne Frank immer noch aktuell und ein wertvolles Zeitdokument. Anne Frank war eins von etwa 1,5 Millionen jüdischen Kindern und Jugendlichen, die während des Nationalsozialismus verfolgt und im Holocaust ermordet wurden. Die Ausstellung erzählt in acht Teilen die Geschichte von Anne Frank und ihrer Familie: Die ersten Jahre in Frankfurt am Main, die Flucht ihrer Familie vor den Nationalsozialisten sowie ihr Leben in Amsterdam vor und während der Besatzungszeit. Zudem informiert die Ausstellung über die Zeit im Versteck, die letzten sieben Monate in den Lagern Westerbork, Auschwitz und Bergen-Belsen sowie die Erinnerung an Anne Frank und ihr Tagebuch.

Die Wanderausstellung wendet sich direkt an junge Menschen mit Fragen zu Identität, Gruppenzugehörigkeiten und Diskriminierung: »Wer bin ich?«, »Wer sind wir?«, »Wen schließen wir aus?« Sie geht zudem der Frage nach, was wir heute bewirken können und stellt Initiativen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus vor.

Die aktuellen Diskussionen um Flucht und die Geschichten geflüchteter Menschen zeigen, wie aktuell diese Geschichte der Familie Frank auch noch heute ist. Die Familie hat versucht, in die USA zu fliehen, ihnen wurde zur damaligen Zeit jedoch die Einreise verwehrt. Antisemitismus und Rassismus sind noch immer ein Problem in der Gegenwart und zeigen sich unter anderem in den hohen Zahlen von Angriffen auf Flüchtlinge und deren Unterkünfte, aber auch in Anschlägenauf Synagogen und der Schändung jüdischer Friedhöfe. Die Wahlerfolge rechtspopulistischer und rechtsextremer Parteien, wie der AfD in Deutschland oder der UKIP in Großbritannien, verdeutlichen die Zunahme antidemokratischer Tendenzen in Europa und unserer Gesellschaft.

Anne Franks Vater, der einzige Überlebende der Familie, gab 1947 das Tagebuch heraus. Weil Anne dazu auch noch eine gebürtige Frankfurterin war, passt das Werk in ganz besonderer Weise zu unserer Frankfurter Immigrationsbuchmesse.

Wir planen, mit Kurzgeschichten, Vorträgen und Gedichten von Schülerinnen und Schülern zum Tagebuch der Anne Frank das Thema besonders zu würdigen. Das gezielte Ansprechen von Schülerinnen und Schülern soll die junge Generation für das Thema religiöser und gesellschaftlicher Toleranz sensibilisieren. Es soll ein Beitrag zu Aufklärung und Integration sein.

Sie können die Ausstellung Freitag ab 14 Uhr, Samstag und Sonntag ab 11 Uhr bis 18 Uhr besichtigen

wahrheitskämpfer wand asien und afrika
Foto Helga Fiedler
Ausstellung Wahrheits Kämpfer

"Wahrheitskämpfer: Portraits ermordeter und inhaftierter Journalisten".

Wir sind eine Künstlergruppe aus dem frankfurter Stadtteil Heddernheim. In den vergangenen zwei Jahren haben wir ca. 50 Portraits ermordeter und inhaftierter Journalistinnen und Journalisten aus 35 Ländern gezeichnet und gemalt. Jetzt zeigen wir sie in einer Ausstellung auf der Immigraitonsbuchmesse. Über die Situation in den jeweiligen Ländern und die Todesumstände bzw. die Hafturteile informieren wir in begleitenden Texten. Sie als Besucher sollen darüberhinaus die Gelegenheit erhalten, sich für die Inhaftierten zu engagieren. Sie können ausgelegte Petitionen für inhaftierte JournalistInnen unterschreiben oder sich an Briefaktionen beteiligen. Wir möchten die Besucher nicht nur intellektuell informieren, sondern auch emotional erreichen. Nach unserer Auffassung ist es Aufgabe der Kunst, einer abstrakten Idee ein Bild oder einen Ort zu verschaffen. Vielleicht schaffen wir mit der Ausstellung der Portraits einen Ort der Würdigung : des enormen Mutes , des Gemeinsinns und des Aufklärungswillens der gezeigten "Wahrheitskämpfer". Wenn diese Kraft sich dann irgendwie auf die Besucher überträgt, so wie wir Künstler es beim Zeichnen zum Teil erlebt haben, das wäre was.... Die Ausstellung soll als Wanderausstellung in ganz Deutschland gezeigt werden und um weitere Portraits ergänzt werden. Interessierte KünstlerInnen, ZeichnerInnen und MalerInnen sind herzlich eingeladen, dabei mitzuwirken.

PRESSEBERICHTE zur Ausstellung:

"Für eine Ausstellung porträtieren 15 Maler ermordete oder inhaftierte Schriftsteller und Journalisten." FR online. 5.2.2017

"'Wahrheitskämpfer': Künstlerin malt getötete und verschleppte Journalisten." FNP online. 14.12.2016

Kontakt: Susanne Köhler dascomickochbuch@online.de und info@wahrheitskaempfer.de www.wahrheitskaempfer.de

Petzinger 01 Petzinger Mitte

Rudolf Petzinger
Sehen und Denken entzündet Fantasie

Vor allem sind es Fragen. Fragen, die mich beschäftigen. Fragen, denen meine Bilder eine Bühne bieten. Fragen, auf die es vielleicht manchmal keine Antwort gibt.

Was ist Identität? Eine starre Form? Ein schützender Hafen? Ein wandelbares Konzept? Wie entsteht Begegnung? Was bedeuten uns Menschlichkeit und Gemeinschaft? Kann man sich vor Übergriffen ökonomischer Prinzipien auf sein komplettes Leben schützen? Wo befinden sich in diesem Netz der Abhängigkeiten Schlupflöcher für ein selbstbestimmtes Leben? Wie findet sich ein Mensch in einer Gesellschaft permanenter Suchbewegungen? Wie bestimmen abstrakte Daten und Fakten das, was wir für die Realität halten? Was bleibt unseren Sehgewohnheiten unsichtbar verborgen?

Ich behaupte, es gibt sie, allem zum Trotz: Die Inseln abseits dieser medialen, ökonomischen, sozialen und politischen Nebelfelder. Meist kamen sie bei mir als Überraschung daher. Kurze Momentaufnahmen, die ich mit meinen Farben festgehalten habe. Dort, in diesen besonderen Bildern, sind alle Fragen einer hoffnungsfrohen Ruhe gewichen.

www.rpetzinger.de

Derzeitiges Kunstprojekt

Integration

Voneinander lernen
Miteinander leben
Zueinander finden

Gegensätze können auch belebende und anregende Impulse sein.

REALabstrakt

Noch so große Gegensätze können miteinander etwas Neues bewirken. Um den Kontrast „auf den Punkt“ zu bringen male ich mit Lackfarben (abstrakt) und mit Ölfarben (realistisch).

Künstler und Menschen des öffentlichen Lebens sind angesprochen durch ein Porträt REALabstrakt zu zeigen, dass auch sehr unterschiedliche Elemente miteinander eine gemeinsame Basis finden können.

Bildmotive mit Udo Lindenberg sind umgesetzt.
Der Schauspieler Maximilian Brückner unterstützt dieses Projekt.

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Harald Pietsch

Harald Pietsch Jahrgang 1955 lebt und arbeitet in Frankfurt.

Der vielseitige Künstler (Maler und Musiker) malt in Öl- und Acryl.

Zu sehen sind Werke der Klassischen Moderne, der Popart, sowie Portraits bekannter Persönlichkeiten.

Pietsch02
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Kunstausstellung:"Mein Name ist Mensch",
ab Freitag im Foyer
Karin Schneider / Anke Schulz

Die "Interkulturelle Werkstatt e.V." besteht seit 5 Jahren. In einem künstlerischen Austausch entwickeln Geflüchtete, MigrantInnen und Einheimische kulturelle Projekte, um sich und ihre jeweiligen Kulturen kennen zu lernen. Viele MigrantInnen kommen aus Ländern, in denen Musik, Theater, Bewegung/Tanz, das lebendige Feiern und das Erzählen eine große Rolle spielen. Diese Ausdrucksformen verkümmern oft im Einwanderungsland oder finden nur in Migrationsgruppen - da wo man unter sich ist - ihren Ausdruck. Die IKW bietet eine intensive Kommunikationsmöglichkeit, um interkulturelle Begegnung, Diversität und Integration zu fördern. Leitung: Christa Hengsbach, Bianca Bernt, Sina Delavaran

Kontakt: Handy: 015123342668 , Facebook oder Website

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Für die Inhalte sämtlicher im Programm enthaltener Texte sind ausschließlich die Veranstalter, die Autoren bzw. die Verlage selbst verantwortlich. Bei diesem Plan handelt es sich um ein vorläufiges Konzept, das im Wesentlichen so stattfinden soll. Der zeitliche Ablauf ist natürlich nicht minutiös planbar, daher könnte es zu kleinen, zeitlichen Verschiebungen kommen. Wir bitten um Verständnis. Diskussionen sind mit den Autoren möglich. Veränderungen im Programm sind vorbehalten. Bis 15. Februar kann das bestehende Programm noch um weitere Programmpunkte ergänzt werden, da noch immer täglich Anfragen von Verlagen gestellt werden. Auch von Autoren, Künstlern und Organisationen kommen weiterhin Anfragen, ihre Werke zu präsentieren. Hamidul Khan (Vorsitzender der Deutsch-Bengalischen Gesellschaft) wird mit einem Abschlusswort die Veranstaltung beenden.