Bangla Li

Bangladesh und Indian Night am Samstag den 11.März

Ab 18 Uhr im kleinen Saal (EG)

Bangla Re

18 Uhr im kleinen Saal (EG)
Baul Musikgruppe aus Bangladesh

Hier wird Baul und Volkmusik aus verschiedenen Regionen Bangladeshs gespielt.

Name der Künstler:

Sodrul Chowdhury, Sujat Talukder, Ali nur kaji, Muhel Chowdhury, Akter Husain, Faruk Ahmed.

18:30 Uhr
Tanz, Musik und Literatur aus Indien und Bangladesh

Anisha Ghosh (Tanz), Farhana Kaysar (Erzählung), Sankalita Mandal (Gesang),  Sarmin Ullah (Erzählung)

Vier junge talentierte Damen kreieren eine Erzählung durch Gesang, Tanz und Dichtung zu unterschiedlichen Themen, denen sie durch Bewegungen Ausdruck verleihen.

Auf künstlerische Weise möchten sie darstellen, wie -vor allem Frauen- alles erreichen können, wenn sie selbstbewusst und mutig voranschreiten.

Seien Sie beim erstmaligen Zusammenschluss dieser deutsch-bengalischen Damen aus Berlin, Mannheim  und Frankfurt dabei und lassen Sie sich inspirieren!

Frau Sumeet Anand trägt 2 indische Gedicht vor.

19:20 bis 19:45
Baul Musikgruppe aus Bangladesh
Hier wird Baul und Volkmusik aus verschiedenen Regionen Bangladeshs gespielt.

19: 45 bis 20:00 Uhr
Pause

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20:00 Uhr
Bengalischer Abend

Ursula Bickelmann
Christian Weiß

Der bengalische Nobelpreisträger Rabindranath Tagore (1861-1941) war vor 100 Jahren in Deutschland sehr populär. Dass Tagore auch interessante Bilder gemalt hat, zeigt das neu erschienene Buch „Rabindranath Tagore – Das gemalte Werk“, das die Kunsthistorikerin Ursula Bickelmann aus Heidelberg verfasst hat. Ursula Bickelmann wird einen Teil des graphischen Werks von Tagore vorstellen.

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Anschließend

Kabir und Lalon Liederabend

Kabir und Lalon Song evening
im kleinen Saal EG

Kabir war ein einfacher Weber und lebte in der ersten Hälfte des 15. Jahrhundert. Auch in der Gegenwart bleibt er ein aktueller Dichter und Mystiker, auf den man in Zeiten religiöser Konflikte, Klassen- und Kastenkämpfe immer wieder zurückgreift. Kabir kritisierte die gesellschaftlichen Umstände, in denen er lebte. Er schonte mit seiner Kritik weder Hindus noch Muslime, die sich an die Dogmen ihrer Religionen festklammerten.

Lalon Shah (etwa 1770-1890) hatte nur eine geringe Bildung, doch mit seinen Liedern über Frieden und Menschenrechte entfaltete er eine große Wirkung. Seine Friedensbotschaft, die die UNESCO als weltkulturelles Erbe anerkannt hat, ist noch heute plausibel und aktuell. In Bangladesch und Indien ist er noch immer populär, und sein Werk beschäftigt Wissenschaftler auch im europäischen Raum.

Die Ablehnung religiöser Intoleranz ist fester Bestandteil der von Lalon Shah geprägten Baul-Philosophie. Ebenfalls abgelehnt wird die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Kastenzugehörigkeit. „Die höchste Liebe kennt keinen Kastenunterschied”, heißt es in einem Lied des Baul-Sängers. In seinen zahlreichen Gedichten und Liedern spiegelt sich die Sehnsucht nach einer friedlichen Koexistenz der unterschiedlichen Kulturen und Religionen.

Programm:
Begrüßung durch Hamidul Khan
Abhijit Biswas, Kabir Lieder (Gesang und Harmonium)
Kartik das Baul , Lalon Lieder (Gesang und Khomok)
Hamidul Khan (Saxofon) und Farid Banerjee (Tabla)

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Für die Inhalte sämtlicher im Programm enthaltener Texte sind ausschließlich die Veranstalter, die Autoren bzw. die Verlage selbst verantwortlich. Bei diesem Plan handelt es sich um ein vorläufiges Konzept, das im Wesentlichen so stattfinden soll. Der zeitliche Ablauf ist natürlich nicht minutiös planbar, daher könnte es zu kleinen, zeitlichen Verschiebungen kommen. Wir bitten um Verständnis. Diskussionen sind mit den Autoren möglich. Veränderungen im Programm sind vorbehalten. Bis 15. Februar kann das bestehende Programm noch um weitere Programmpunkte ergänzt werden, da noch immer täglich Anfragen von Verlagen gestellt werden. Auch von Autoren, Künstlern und Organisationen kommen weiterhin Anfragen, ihre Werke zu präsentieren. Hamidul Khan (Vorsitzender der Deutsch-Bengalischen Gesellschaft) wird mit einem Abschlusswort die Veranstaltung beenden.